Dienstag, 25. September 2007

Shanghai by Day & Night

Es war wirklich eine tolle Sache mit dem "Study Trip" nach Shanghai und da ich schon mal nach China durfte....... ist recht zeitraubend mit der Organisation des Visums, wollte ich es auch entsprechend geniessen ;-) deshalb entschloss ich zusammen mit einem Schulkollegen ein paar Tage früher anzureisen und um die Erfahrungen "Doing Business in China" bereits vorgängig selber zu erfahren ...... Es war einfach der Hammer.... Man muss sich vorstellen, 95 % der beiden Klassen kamen am Sonntag Nachmittag an und am Abend startete bereits das Programm. Hatten nur ein paar Stunden Freizeit und sahen eigentlich nicht viel von der Stadt.... da hatte ich einfach mal wieder den Joker gezogen ;-)


Hier wurde ich von einem hungrigen Käpten über den Huangpu Transportiert. (siehe Essen auf den Steuergeräten :-) )

Der Huangpu-Fluss (Huangpujiang 黄浦江) ist ein 97 km langer Fluss, der durch Stadt Shanghai fließt und am Unterlauf des Jangtsekiang in das Meer mündet.

Am westlichen (linken) Ufer des Huangpu liegt die Uferpromenade, die den anglo-indischen Namen Bund trägt. Am östlichen (rechten) Ufer erstreckt sich die Sonderwirtschaftszone Pudong (浦东 = östlich des Huangpu-Flusses).


Ein "Langnase" Tourist beim "der Bund". So wie wir den Asiaten in unsrem Dialekt unter uns "Schlitzäugler" sagen. Sprechen sie, wenn sie von uns sprechen, immer von den
"Langnasen" ;-)

Im Hintergrund ist die Sonderwirtschaftzone "Pudong" zu erkennen. Glaube, hier kann man wirklich von Wolkenkratzer sprechen. Ich dachte bereits in San Francisco riesen Wolkenkratzer zu sehen und kam nicht mehr aus dem staunen heraus........ ;-) beim ersten Anblick war ich einfach ein paar Minuten sprachlos........ das Blöcklein rechts, noch am fertigstellen ist z.B. 492 Meter hoch, einfach unglaublich....






Ebenfalls beeindruckend, aber kein Wolkenkratzer, ist der Oriental Pearl Tower. Er ist mit 468 Meter Asiens höchster Fernsehturm und hat ein Restaurant... Foto folgen :-)



Shanghai City beim eindunkeln...




Dies war die Aussicht vom Hotel, wo wir die ersten 5 Tagen hausten. Ca. 23:00 Uhr geschossen. Es sind schon noch ein paar Taxis unterwegs..... alles andere als Taxi fahren wäre schlichter Wahnsinn.... von den Fahrzeugen waren ca. 30 -40 % Taxis. Diese Transportieren im Jährlichen Schnitt pro Tag, wobei zu bedenken ist, dass nur ca. 3 Montage im Jahr Hochsaison ist 2 Mio Passagiere pro Tag.... einfach der Wahnsinn und unvorstellbar für unsere Verhältnisse.


Typisches Touristen "Drachen Boot" beim "der Bund". Ca. 80 % der Touristen waren Chinesen oder sahen zumindest so aus ;-) unglaublich, aber war....




kurz vor dem Aufstieg noch die letzten dehnungs Übungen ;-)



462 Meter sind schwierig ganz drauf zu kriegen :-)




Sicht aus dem Drehrestaurant aus dem Fernsehturm, einfach Wahnsinnnnnn....





Das 360 ° Panorama war Eindrücklich......









die Nacht wird wortwörtlich zum Tage....... bin überzeugt, es werden alles nur Sparlampen eingesetzt ;-)













unten rechts das rote, ist eine riesen grosse Nestlé Leuchtreklame. Nestlé sind in China recht gross im Geschäft




eines meiner Lieblingsbilder ;-) bei der Flussüberquerung aufgenommen.






Am anderen Ufer wieder angelangt, wie aus 1001 und einer Nacht ;-)


PS:
die Farbe des Flusses kommt in der Nacht besser zur Geltung. Im Tage ist der Fluss braun, gelb und stinkt bestialisch so nach Chemie :-( dies sind halt die Schattenseite von einer Produktion mit dem Ziel, möglichst schnell einen grossen Profit zu schlagen und das Wort "Nachhaltigkeit" nicht mal in einem Duden existiert.

Montag, 24. September 2007

Shanghai Study Trip / Doing Business in China

Im Zuge meiner Weiterbildung für das Upgrade Executive MBA im General Management ist das China Modul "Doing Business in China" eines der absoluten Höhepunkte der Ausbildung. Es ist so ein "Schuelreisli" für Erwachsene :-)


Das Schulzimmer war neu Eingerichtet und äusserst bequem. Die Qualität der Schule und der Geschäfte wird mit der Temperatur gemessen... Am ersten Tag waren es draussen tüpige 30 ° C und im Schulzimmer mit der Turbo Klimaanlage, 16 ° C!!! das Empfinden war so, wie mit einem Motorrad mit 50 Km/h ohne Helm durch die Antarktis zu brausen :-) Die Chinesen vergasen irgendwie den Thermostat zu kopieren, den; es gibt bei den Klimaanlagen in China (dito Hotel) keine Thermostat. Ist es immer Sommer zu kalt, wird das Fenster geöffnet!

Wir hatten Unterricht von 4 verschiedenen Lehrern, wo uns die Chinesische Kultur mit ihrer Vergangenheit näher brachten. Der Schulunterricht wurde mit Firmen besuchen aufgelockert.

Wir besuchten die Firma "Baosteel". Dies ist die grösste Stahlfabrik der Welt und ist Hauptverantwortliche für die teuren Stahlpreise bei uns. Stolz erzählten Sie uns, dass sie die Technologie aus Japan Importiert haben. Fotografieren war streng verboten ;-) nahm einfach die Chinesen als Vorbild....

Ich habe noch nie eine solche grosse Firma gesehen. Diese Halle war ca. 800 Meter Lang. Wir Fuhren mit dem Reisegar ca. 40 Minuten im Areal umher. GME, das Opel Werk ist eine richtige kleine Fabrik daneben. Die Firma ist am Stadtrand zuhause. Der Strom wird in Shanghai Hauptsächlich mit Braunkohle gewonnen, auch für dieses Stahlwerk.

Im Jahre 2006 erziehlte die Firma einen Reingewinn von 1.6 Milliarden. In zwei bis drei Jahren peilen Sie einen Gewinn von 5 Milliarden Dollar an.... einfach unglaublich. Denke die Stahlpreise werden in der nächsten Zeit nicht sinken, vor allem bei dem Bauboom.


Am Vorabend gab es bereits eine Tsunami Warnung und die Schulkinder bekamen Schulfrei....


Bei der Rückfahrt stürmte und vor allem Regnete es in Strömen, so wie wir es selber im Sommer erlebten, nur noch ein bisschen intensiver. Zum Glück waren die starken Regenfällen nur von kurzer Dauer. Bei einigen Quartieren floss das Wasser nicht richtig ab und es gab eine Überschwemmungen. Alles war aber nur halb so wild, einige Stunden später war fast alles wieder i.o. Ausser beim TV, vor allem in den USA wurden so inzinierte Räuber-Storrys erfunden und Fotos und Filme extra gestellt.


Der Besuch bei der Firma Studer, Schleifring war extrem Interessant, weil diese von einem jungen Schweizer geführt wird und bekamen extrem viele Hintergrund Informationen mit. Hatte aber irgendwie das Gefühl, dass Studer in China nicht so glücklich ist und die Erwartungen wurden nicht erfüllt. Seit 3 Jahren wird hier produziert und schreiben immer noch rote Zahlen.

Studer stellt die Schleifmaschinen für hauptsächlich den Chinesischen Markt hier in China her und transformierten das in Jahrzehnten in der Schweiz erarbeitete Wissen nach China.



Im Hintergrund, leider vom Nieselregen schlecht ersichtlich, ist die F1 Rennstrecke von Shanghai. Nächste Woche steht dort der F1 GP auf dem Programm.



Dies ist die Phonak aus Stäfis, Zürich. 300 Mitarbeiter mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren, montieren hier die Hörgerät für den ganzen Weltmarkt. Der Chef kommt aus meinem Nachbardorf und ist ca. 34 Jahre jung. Phonak hinterliess bei mir einen perfekten Eindruck. Die Hightech Teile werden weiterhin in der Schweiz gefertigt, so kann der Know-how Verlust in Grenzen gehalten werden.

Die Chinesen führen das Wort, selbst Kontrolle nicht im Alphabet. Deshalb kommt immer pro 3 - 5 Mitarbeiter ein Chef. Jedes Teil wird anschliessen 100 % geprüft. ca. 2 % müssen anschliessend Repariert werden. Es gibt keinen Ausschuss....


Bemerkung:
die Erwartete Kostenersparniss gegenüber einer Produktion in der Schweiz oder EU ist bei den meisten Produktionsfirmen bei 30 % angepeilt. Eigentlich nicht viel, für das grosse Risiko....



Dies ist das grösste Chinesische Elektronikunternehmen "Founder". Diese stellen Computer, PDA, Laptops für den Chinesischen Markt her. Ist auch wie die Stahlfarbrik eine Staatsbetrieb.

Irgendwie herrschte bei der Firma so Zeughaus Atmosphäre :-) viele leere Räume und keine Besucher..... Wir liefen mit so Plastiksocken durch die heiligen Fertigungshallen. War recht interessant zuzusehen wie so Computer oder Laps Hergestellt werden...


Geschäftstüchtig sind sie alle ;-) es gibt eigene Einkaufszentren nur mit gefälschter Ware...



Beiliegend noch ein Foto von unsrem streng bewachten Hotel..... Denke er wäre nicht einmal erwacht, wenn ein Panzer durch gebraust wäre... ;-)

Sonntag, 23. September 2007

Familienausflug Grosser Aletschgletscher

Alljährlich machen wir ein Familienausflügli mit den ÖV, irgendwo an den schönsten Ecken in der Schweiz. Leider konnte dieses Jahr der „Brüetsch“ nicht teilnehmen, da er momentan in Indien umher zieht. Dies jährige „Ausfügli“ wurde von der „Schwoscht“ organisiert und das Ziel war das Wallis, mit dem Aletschgletscher. Aus meiner Sicht war dies bis jetzt einer der schönsten Ausflüge überhaupt und die Organisation mit einem anschliessenden Nachtessen bei einem Chinesen war perfekt. ;-)



Mami und Papi beim grossen Aletschgletscher



Infos zum grossen Alteschgletscher
Der Grosse Aletschgletscher ist mit seinen rund 23 Kilometern Länge der größte und längste Gletscher der Alpen. Er besteht aus rund 27 Milliarden Tonnen Eis. Der Ursprung des Grossen Aletschgletschers liegt in der rund 4000 m hoch gelegenen Jungfrau-Region, gesäumt von Gipfeln wie Jungfrau, Mönch und den Fiescherhörnern.



Drei mächtige Firnfelder, das Grosse Aletschfirn, das Jungfraufirn und das Ewigschneefeldfirn speisen den Gletscher zusammen mit dem viel kleineren Grüneckfirn. Sie fliessen im Bereich des Konkordiaplatzes zusammen, wo der Gletscher eine Eisdicke von mehr als 900 Metern erreicht. Von dort fliesst der Eisstrom mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Metern pro Jahr in Richtung Rhonetal. Die Gletscherzunge liegt auf rund 1560 m Höhe, weit unterhalb der lokalen Waldgrenze.




Voller Einsatz für ein cooles Foti ;-)




Die letzten 400 Höhenmeter zum Gipfel waren recht anspruchsvoll und nur für geübte Bergsteiger :-) oft bleiben nicht geübter Städtler auf der der Strecke....

Der Aufstieg zum Gipfel war sehr Anspruchsvoll........ es muss einfach so sein, schliesslich sollte nicht jeder in den Genuss der schönsten Aussicht überhaupt, ohne Anstrengung kommen ;-)






Das Ziel erreicht..... einmalige Aussicht auf das Wallis und den Gletscher..... wir waren die einzigen auf dem Gipfel und konnten kaum genug von der paradiesischen Aussicht kriegen.



ohne Kommentar :-)


PS:
das Wetter blieb noch den ganzen Tag wunderschön......

Sonntag, 15. Juli 2007

Strubis Geburi-Feschtli Stillenthal 2007 :-)

Strubis Geburi musste am Freitag den 13-ten ausgiebig, bei prachts Wetter gefeiert werden.... :-) Als Location kam nur das Legendäre "Stille-Thäli" in Frage, am Schiffenensee bei Düdingen... eine Oase für Geniesser, ohne Autozufahrt und nur für Kenner... :-)

> Top Sectret < Strubi voll beladen..... mit "Hopfentee" und Brennholz. Alles muss hingetragen werden, dafür geniesst man jeden Schluck umso mehr ;-)



Saas-Fee war auch am Start... :-)



auch Thomas war dabei....



Pesche "back to the future" ...


Stefu war unser Platzhüter..... war der erste vor Ort und hat uns ein schönes Plätzchen besorgt. Da dies der erste schöne Abend war, gabe es noch eine andere Gruppe mit den gleichen Interessen..... diese vertrieben wir aber mit meinem "Radiölchen" und mit Smashing Pumpkings ;-)


Der gemütliche Abend war einfach der Hammer :-) hat mir super gefallen...


Stubi mit einer leichten "Seitenlage" früh Abends... :-)



Sarah und Benja durften nicht fehlen ....


Was gibt es schöneres als frisch gekühlte "Cardinals" ????? Der Traum jedes Mannes, eine Kiste flotte Blonden....



Ist einfach ein Traum und dass beim ersten richtigen Sommer Abend



Knaller + Pfützu am fachsimbeln....... (Knaller mit Surfer-Foto-Taktik :-) )

Marlene wurde extra aus Holland eingeflogen.... leider kam Marlene alleine, ich hätte nicht dageben gehabt, wenn Sie ein paar Hollandische Kolleginnen mitgenommen hätte :-)


War voll gemütlich rund um die Grillstelle am Feuer.... es kam ein bischen Lagerstimmung auf

.... und bis zum bitteren ENDE..... Straubs trank am Abend nach seiner Fette nur Mineral ;-)

Montreux JAZZ Festival 2007

Montreux Jazz Festival ist seit 40 Jahren auch für die Artisten etwas ganz besonderes. Es wird ein Mix aus Jazz, Rock, Pop und sonstige Weltmusik geboten.... und das immer im Juli und fast 20 Tage lang :-) Oftmals spielen die Bands das einzige Europakonzert. Die Musik steht auch beim Line-up ganz klar im Vordergrund. Die Bands nehmen oft nur die eigenen Instrumente und ein paar Verstärker mit..... hier in Montreux zählt die Musikalische Leistung.. !!


Traumhaftes Panorama, am Anfang der Jazz Meile, direkt am See...... Wetter war traumhaft und das BOXER Bier schmeckte hervorragen :-) und nur 45 Minuten von Schmitten entfernt.... unglaublich :-)



Viele Musikstars wohnen oder wohnten in Montreux wie z.B. Fredy Mercuri von der Band Queen oder Phil Collins von Genesis....... (Im Hintergrund Fredy als Statue, zum Gedenken an die letzten Tage.......... irgendwie spürt man die Energie immer noch.....)


Deep Purple gehört zu Montreux, wie die Berge im Hintergrund........ seit bald 40 Jahren spielte die Bands schon mehrmals in den legendären Hallen..... und haben in den Studios bereits mehrere Platten hier aufgenommen


Das bekanntestes Lied von Montreux ist "SMOKE ON THE WATHER"

Hierbei die wirklich wahre Geschichte darüber :-)

Viele der in den 70ern und 80ern Aufgewachsenen könnten die Geschichte um den wohl bekanntesten Song der britischen Hard-Rock-Gruppe Deep Purple schon kennen. Es ist auf der anderen Seite aber keine wirkliche Bildungslücke, nicht zu wissen, dass...

...der smoke über das water des Genfer Sees dahinzog, im Jahr 1971. Deep Purple hatten sich dorthin, genauer nach Montreux, begeben, um ihr neues Album mit dem Titel "Machine Head" aufzunehmen. Sie hatten dazu ein mobiles Studio in einem Lastwagen, das Rolling Stones Mobile Unit, angemietet, und die eigentlichen Aufnahmen sollten im Kasino in Montreux stattfinden.

We all came down to Montreux
On the Lake Geneva shoreline
To make records with a mobile
We didn't have much time

Der Hintergrund für die ungewöhnliche Wahl eines Kasinos als Aufnahmestudio war, dass die Band für ihr neues Album nicht den trockenen, sterilen Sound eines herkömmlichen Studios wollte, sondern den hallenden Sound einer Konzertbühne. Sie wollten in anderen Worten ein Studioalbum mit dem Sound eines Live-Konzerts, aber ohne Publikum.

Das konnte das Kasino in Montreux bieten. So waren Anfang Dezember 1971 die Gruppe, Techniker, das Equipment und das rollende Studio in Montreux angekommen. Der Truck mit dem mobilen Studio parkte schon vor dem Kasino, doch mit dem Aufbau konnte noch nicht begonnen werden, weil Frank Zappa & the Mothers of Invention im Gebäude zuerst noch ein Konzert gaben, das die Musiker von Deep Purple besuchten. Während dieses Konzerts gab es einen Feueralarm, was dazu führte, dass das Konzert unterbrochen werden musste, und das Kasino geräumt wurde.

Es war auch wirklich ein Feuer ausgebrochen, über dessen Ursache keine Einigkeit herrscht. Deep Purple schreiben in ihrem Liedtext von irgendeinem Idioten mit einer Signalpistole, doch auch ein elektrischer Defekt scheint nicht ausgeschlossen. Tatsache ist, dass das Kasino - mit dem gesamten Equipment Frank Zappas - bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Gruppe betrachtete das Inferno aus sicherer Entfernung.

Frank Zappa and the Mothers
Were at the best place around
But some stupid with a flare gun
Burned the place to the ground

Smoke on the water and fire in the sky

Claude Nobs, Direktor des Touristenbüros in Montreux und späterer Gründer des Montreux Jazz Festival, war derjenige, der für Deep Purple den Aufenthalt in Montreux und das Kasino als Aufnahmemöglichkeit organisiert hatte. Er organisierte auch die Evakuierung des Gebäudes und versuchte zu retten, was zu retten war. "Funky Claude's" Bild ist auf dem Plattencover von "Machine Head" zu sehen.

They burned down the gambling house
It died with an awful sound
Funky Claude was running in and out
Pulling kids out the ground

Deep Purple mussten sich nun nach einem neuen Ort umschauen, an dem sie wie geplant ihr Album aufnehmen konnten. Sie fanden diesen Ort im im Winter leerstehenden Grand Hotel, wie der Keyboarder der Gruppe, Jon Lord, mitteilt: "So we went all over Montreux to find a place to record and finally settled on an old hotel which was empty for the winter except for one deaf old lady."

When it all was over
We had to find another place
But Swiss time was running out
It seemed that we would lose the race

We ended up at the Grand Hotel
It was empty, cold and bare
But with the Rolling truck Stones thing just outside
Making our music there
With a few red lights and a few old beds
We made a place to sweat
No matter what we get out of this
I know we'll never forget

Nach drei Wochen intensiver Arbeit, noch im Dezember 1971, beendeten Deep Purple im mit Matratzen zum Studio umfunktionierten Grand Hotel ihre Aufnahmesessions und reisten ab. Geblieben ist mit "Smoke on the water" unter anderem eines der einprägsamsten und legendärsten Gitarrenriffs der Rockmusik.





im Hintergrund auf dem Hügel Hotel und Villen......


eine Badende Person wird von einem Zeppelin angegriffen....


Samstag Abend war der Abend der alten Rocker...... MOTÖRHEAD ...... Live in den legendärenAuditorium Stravinski

Viele Zuschauer waren über 30-Jahre alt...... es waren auch viel Vätter mit ihren Söhnchen dabei..... so nach dem Motto "das war noch Musik" ;-)

Beiliegend noch ein paar Infos zu den Rockern..... für die jüngeren, die nicht damit aufgewachsen sind ;-)


Motörhead ist eine britische Rockband, die 1975 gegründet wurde. In ihren Anfangsjahren sagten ihnen die Musikkritiker Talentlosigkeit nach, da ihr Frontmann Ian „Lemmy“ Kilmister nie eine professionelle Gesangsausbildung absolvierte. Ihr Einfluss auf andere Musiker ist im Vergleich zum kommerziellen Erfolg groß - beim Konzert zum 25-jährigen Jubiläum der Band traten unter anderem Brian May von Queen und Doro Pesch auf und auf Inferno ist Steve Vai zu hören.
Motörhead spielen einen schnellen Rockstil, der Assoziationen mit Punk und Hard Rock weckt und daher einen enormen Einfluss auf die Entwicklung des Heavy Metal nahm, teilweise sogar diesem Genre zugeordnet wird. Die Band selbst bezeichnet ihren Stil als Rock ’n’ Roll, so beginnt Sänger Lemmy Kilmister Konzerte oft mit der Ansage (in sein typischerweise immer so hoch angebrachtes Mikrofon, dass er seinen Kopf leicht nach oben neigen muss) „We are Motörhead and we play Rock ’n’ Roll.“ („Wir sind Motörhead und spielen Rock ’n’ Roll“), mit „We are Motörhead and we're gonna clean your clock.“ - manchmal aber auch mit „We are Motörhead and we're gonna kick your ass.“ („Wir sind Motörhead und werden euch in den Arsch treten.“), während sich Phil nach den ersten Stücken regelmäßig erkundigt „Is it loud enough?“ („Ist es laut genug?“)

Ein Merkmal der Band sind Lemmys sprachlich elaborierte Texte, so zum Beispiel folgende Zeilen aus „Orgasmatron“ zum Thema Religion:

I rob you and I slaughter you, your downfall is my gain, and still you play the sycophant and revel in your pain. Obsequious and arrogant, clandestine and vain, two thousand years of misery, of torture in my name.


Yeeehhhhhh, das Konzert und die Qualität der Band war der Hammer....


Als zweite Band spielte Heaven and Hell, ist eine Kollaboration zwischen den derzeitigen Black Sabbath-Mitgliedern Tony Iommi und Geezer Butler sowie den ehemaligen Black Sabbath-Mitgliedern Ronnie James Dio und Vinnie Appice.

Der Auftritt dieser Band war für mich ein ganz grosser Moment.... Denn: mein erstes grosses Konzert überhaupt besuchte ich mit 16-Jahre in Lausanne..... Die Band war DIO mit Schlagzeuger Vinnie Appice..... er hat es auch nach 20 Jahren immer noch drauf.... kenne keinen anderen Schlagzeuger, mit einer sooooo grossen Küche :-)


Die ist die Gittaren Legende schlecht hin.... Iommy, Gründete zusammen mit Ozzy Osbourne Black Sabbath und ist aus meiner Sicht immer noch einer besten Gittaristen mit seinem eigenem sehr flüssigem Style....



Auf den Diennstag freute ich mich ganz besonders.....

UNKLE und FAITHLESS

Unglaubliche Band, Elektronische, Progressive Musik Live gespielt.... und suchten oftmals die Limits.... aus meiner Sicht die Enddeckung an dem Abend... :-)


FAITHLESS ist immer wieder ein Leckerbissen. Da wird man 90 Minuten verzaubert.... bei Salva Mea, der Zugabe bebte die ganze Halle..... unglaublich, was für Töne die Madame aus dem Keyboard zauberte... ;-)


Faithless sind eine britische Musikergruppe, deren Musik von einem Bandmitglied als Kreuzung zwischen Trip Hop und Dance beschrieben wird und auch Einflüsse von Trance aufweist. Bekannte Titel sind Insomnia, God is a DJ, Reverence, Salva Mea, We come 1 und One step too far (mit Dido, der Schwester von Rollo).

Die drei Mitglieder von Faithless sind Maxi Jazz, Sister Bliss und Rollo. Sowohl auf Tour als auch auf diversen Alben sind Musiker wie Jamie Catto, Zoe Johnston, Dido, LSK (Leigh Kenny) usw. mit Gastauftritten vertreten.

Faithless verstanden sich immer auch als politisch denkende Band, sehr deutlich etwa in der Single Mass Destruction (2004) – ein radikaler Anti-Kriegs-Song des bekennenden Buddhisten Maxi Jazz. Sie traten auch im Rahmen der weltweiten Live-8-Benefizkonzerte am 2. Juli 2005 in Berlin auf. Sänger Maxi Jazz trat zusätzlich noch am 6. Juli 2005 beim Live-8-Abschlusskonzert The final push in Edinburgh gemeinsam mit 1 Giant Leap, Neneh Cherry, Will Young und The Mahotella Queens auf.