Mittwoch, 6. Januar 2010

Madrid - Fuerte 2009

Madrid => Fuerteventura => Madrid
Im Spätherbst musste ich noch meine Ferien abbauen...... "müssen" ;-) ist übrigens eines meiner quantitativen Focus-Jahresziele, von meinem Arbeitgeber vorgeschrieben..... und ein Jahresziel muss elegant erfüllt werden..... ;-)

.... Flamatt City, SBB sei Dank ging es Richtung Genf Airoporte....



........... bereits der Start verlief perfekt..... konnte wirklich bereits realäxt in die Ferien reisen.......


MADRID

Madrid (dt. [maˈdʁɪt], span. [maˈðɾɪ(ð)]) ist die Hauptstadt Spaniens und der Autonomen Gemeinschaft Madrid.

Der Großraum Madrid zählt mit etwa sechs Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas. Madrid ist (ohne Vororte) mit rund 3,3 Millionen Einwohnern nach London und Berlin die drittgrößte Stadt der Europäischen Union.

Madrid ist seit Jahrhunderten der geografische, politische und kulturelle Mittelpunkt Spaniens (siehe Kastilien) und der Sitz der spanischen Regierung. Hier residieren auch der König, ein katholischer Erzbischof sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und internationale Bedeutung.

In Madrid befinden sich sechs öffentliche Universitäten sowie verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen.


Geografische Lage

Madrid befindet sich im Zentrum Spanien 667 m ü. NN. Die vom kleinen Fluss Manzanares durchflossene Stadt gehört zu der historischen Landschaft Kastilien. Nordwestlich der Stadt erheben sich die Berge der Sierra de Guadarrama, die im Peñalara bis 2.429 m hoch aufragen. Nach Osten öffnet sich das Tal des Henares, in dem Eisen- und Autobahnen nach Saragossa und Barcelona verlaufen. Etwa 50 km südlich, am Tajo (spr. Tacho), liegt Madrids „Mutterstadt“, die alte kastilische Hauptstadt Toledo. Sie gehört jedoch zu einer anderen autonomen Region Spaniens, nämlich Castilla-La Mancha.


Klima

Klimadiagramm von Madrid[1]

Durch seine Höhenlage auf 667 Meter über dem Meeresspiegel und das kontinentale Klima sind die Sommer in Madrid heißer und trockener, die Winter jedoch deutlich kälter als etwa in den Städten am Mittelmeer. Die durchschnittliche Temperatur im Januar liegt bei etwa 4,9 °C, im Juli bei etwa 24,2 °C. Dabei ist es dann meist sehr trocken.

==>>> es war saukalt ;-) .... der Zufall wollte es, wir kamen um 18.00 Uhr in Madrid an und blieben nur für eine Nacht..... und der Zufall wollte es....... >es war Halloween! ;-)


Serrano-Schinken

spanisch Jamón Serranoxa'mɔn se'rano]), ist ein spanischer luftgetrockneter Schinken. ([

Charakteristisch für Serrano-Schinken ist sein mageres, kaum faseriges Fleisch mit mild-aromatischer Note. In der Art seiner Herstellung ist er mit italienischem Parmaschinken vergleichbar. Im Gegensatz zu dem wesentlich teureren Jamón Ibérico stammt Serrano-Schinken in der Regel nicht von dunkelhäutigen iberischen Schweinen (Cerdo Ibérico). Vielmehr wird für Serrano-Schinken das Fleisch hellhäutiger Hausschweine verwendet, weshalb er in Spanien auch jamón de pata blanca („Schinken von der weißen Pfote“) genannt wird. Der Vorderschinken wird Serrana Paleta (feminin im spanischen) genannt, während der Hinterschinken Serrano Jamon (maskulin) heißt. Qualitätsmäßig gibt es zwischen beiden keine großen Differenzen. Aber aus dem Hinterschinken lassen sich größere Scheiben schneiden und der Knochenanteil liegt bei ca. 30% statt etwa 40% beim Vorderschinken.

Die Bezeichnung Serrano kommt von sierra, dem spanischen Wort für Gebirge. Ursprünglich reifte Serrano-Schinken an der frischen Bergluft. Bekannt für diese Form der Schinkenreife ist z. B. der Ort Trevélez in der Provinz Granada.

amón Ibérico

(„iberischer Schinken“) wird aus dem schwarzen iberischen Schwein hergestellt (oder Kreuzungen mit max. 50 % der Rasse Duroc-Jersey). Weil iberische Schweine meist eine schwarze Klaue haben, nennt man den Schinken auch Jamón de pata negra („Schwarzklauenschinken“). Die Produktion schließt sehr viele Qualitätskontrollen ein, beginnend mit der Aufzucht des Schweins bis zur endgültigen Verarbeitung des Rohproduktes, um höchste Qualität zu garantieren.


Herstellung

Nach der Schlachtung wird die Keule im ganzen mit dem Eisbeinstück und der Klaue zugeschnitten. Dabei wird die Schwarte oberhalb der Klaue in V-Form dressiert und ein Teil der vorhandenen Speckschicht entfernt. Nach einer kurzen Trocknungszeit wird der Schinken rundum mit Salz eingerieben und der Vorgang mehrfach wiederholt. Danach reift der Schinken viele Monate in kühlen Kellern und bildet in dieser Zeit seinen würzigen Geschmack aus. Je nach Güteklasse beträgt die Reife- und Trocknungszeit zwischen 12 und 38 Monaten. Bedingt durch die Aufzuchtmethode ist das Fleisch nicht nur etwas dunkler und würziger im Geschmack als vergleichbare Produkte, sondern auch weitaus fettiger.


Sorten

Qualitativ und preislich steht der Jamón Ibérico dem bekannteren Parmaschinken in nichts nach, er ist etwas kräftiger und nussiger im Geschmack. Letzteres gilt besonders für das Spitzenprodukt, den „Eichelschinken“ (Jamón Ibérico de Bellota oder „Bellota-Schinken“), der von Schweinen stammt, die noch einer traditionellen Eichelmast unterzogen worden sind. Die höchste Qualitätsstufe hat der Jamón Ibérico de Bellota D.O. Dehesa de Extremadura. Diese Delikatesse wird von vielen Experten als der beste Schinken der Welt bezeichnet.


Es existieren die Qualitätsstufen Bellota, Recebo und Pienso:

Jamón Ibérico de Bellota (auch Montanera): Schinken von Schweinen, die mindestens 75 % der Iberico-Rasse entstammen und mindestens 40 % ihres Lebendgewichts freilaufend und nur durch Früchte der Steineiche (bellota heißt „Eichel“) und Kräuter zugelegt haben.

Jamón Ibérico de Recebo: Schinken von iberischen Schweinen, die während der Endmast (recebo) zusätzlich mit Eicheln gefüttert wurden (max. 30 %).

Jamón Ibérico de Pienso (auch de Cebo oder de Campo): Schinken von iberischen Schweinen, die mit Getreide gemästet wurden (pienso bedeutet „Getreidefutter“, cebo „Mast“ und de campo heißt einfach „vom Lande“).

Jamón Ibérico ist nicht identisch mit dem qualitativ nicht ganz so hochwertigen und in der Regel von normalen hellhäutigen Hausschweinen stammenden spanischen Serrano-Schinken.


Iberische Schweine in Extremadura => jamon de pata negra

Das Iberische Schwein (Cerdo Ibérico) ist eine in Südwestspanien (bes. Andalusien, Extremadura) und Portugal (bes. Alentejo) heimische, halbwilde Schweinerasse. Die Tiere werden meist als Weideschweine freilaufend in Korkeichen- und Steineichenhainen (dehesas) gehalten und mit Eicheln gemästet. Das Iberische Schwein liefert den als spanische Spezialität bekannten luftgetrockneten Edelschinken Jamón Ibérico de Bellota (Iberischer Eichelschinken), wegen der im Gegensatz zu anderen Rassen schwarzen Hautfarbe der Tiere auf Spanisch auch als „Schwarzklauenschinken“ (jamón de pata negra) bezeichnet.



Ein Vermögen hängt hier an den Wänden....... ist wohl einer der teuersten Tapeten die ich je gesehen habe ;-)
"Petu" würde bei dem Anblick wohl das Wasser im Munde zusammen laufen ;-)





..... es waren "zwei" bis "drei" Einheimische "Spanögle", Madrider am Start....




...... noch ganz vergessen........ noch ein Foto vom Anflug.... die Saftigen Wiesen, so weit das Autge reicht, sind eine Augenweite

Madrid ist Kulturel einer der wichtigsten Städte in Europa.....


Sunset über Madrid...... der Abend konnte ja nur gut werden ;-)


Roy, mit seiner Spanischen Schulkollegin, sie ging in Olten in die Schule........ und war einfach der Hammer, mischten uns in einer Wohnquartier Kneipe unter die Einheimischen, bekammen lauftend so Snäcks zum Essen.... ja, eigendlich merkte keiner, dass wir eigendlich da gar nicht dazu gehören ;-)



... check-in...................



Fuerteventura

Fuerteventura - Strandparadies auf den Kanarischen Inseln

Fuerteventura ist dem afrikanischen Kontinent am nächsten gelegen und zugleich mit etwa 97 Kilometern, die längste Insel auf den Kanaren. Nach Teneriffas ist es it etwa 1.730 km², die zweitgrößte Inseln der Kanaren. Sie wird auch „altes Land“ (Viejo País Canario) genannt. Auf Fuerteventura ist es wüstenartig und trocken. Es gibt wenig Regen, daher sind auch die Überlebenschancen für Pflanzen sehr gering. Das Klima entspricht fast dem Nordafrikas. Die jahreszeitlichenTemperaturschwankungen sind nur gering, allerdings sind die Nächte im Winter oft mal kühl.

Die Hauptstadt ist Puerto del Rosario. Es ist eine lebendige Stadt, die allerdings keine großen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Der Ort entstand ab dem Jahr 1797. In den 80er Jahren wurden viele der historischen Gebäude in Puerto del Rosario restauriert. Man hat auch eine Hafenpromade und einen Park angelegt.

Bekannt ist Fuerteventura sicherlich für die vielen Mühlen und Wasserräder. Viele wurden in den letzten Jahren restauriert. Einige sehenswerte Mühlen befinden sich in Antigua und Lajares. Ein Mühlenmuseum in Tiscamanita zeigt eine Vielzahl der Objekte aus vergangener Zeit.

Ackerbau, Viehzucht und Fischerei sind die wichtigsten traditionellen Gewerbe auf der Insel. Hauptwirtschaftszweig ist allerdings der Tourismus.

Fuerteventura hat gigantische Strände, die durch den immer wiederkehrenden Saharawind entstanden sind. Für Surfer gibt es hier die besten Voraussetzungen für einen schönen Tag im Wasser. Auch andere Wassersportarten werden in Fuerteventura zur Genüge angeboten. Vom Tauchen über das Hochseefischen oder auch Segeln, hier ist für jeden etwas dabei.

Und auch wer nicht so wasserbegeister ist, findet auf Fuerteventura gelungene Abwechslung zum Alltag zu Hause. Die Natur lädt zum Wandern und Picknicken ein. Es werden auch geführte Wanderungen angeboten. Auch das Reiten auf einem Kamel könnte zu einer willkommenen Abwechslung auf einem Urlaub auf der Kanaren-Insel sorgen.

Betancuria, die frühere Inselhauptstadt, wurde 1405 gegründet und steht heute unter Denkmalschutz. Hier handelt es sich um ein hübsches Kononialstädtchen, das in in Fuerteventuras Zentrum liegt und wohl der geschichtsträchtigste Ort der Insel sein mag.

Der Küstenabschnit, Costa Calma, dürfte mittlerweile zu den beliebtesten Ferienregionen der Insel gehören. Als Attraktion zählt der etwa 25 km lange Riesenstrand, „Sotavento“ Beach, der sich in Richtung Süden bis nach Morro Jable zieht.

Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand vor etwa 20,6 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Die Entstehungsgeschichte im Allgemeinen ist im Kapitel Kanarische Inseln ausführlich beschrieben. Der Großteil der Inselmasse entstand vor ca. 5 Millionen Jahren und ist seitdem durch Wind und Wetter stark erodiert. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4.000 bis 5.000 Jahren. Der höchste Punkt auf Fuerteventura ist der Berg Pico de la Zarza (807 m), auch Pico de Jandía genannt, auf der gleichnamigen Halbinsel.

Sanddünen bei Corralejo

Im Nordosten der Insel findet man (bei Corralejo) große Sanddünenbereiche (Wanderdünen), die die Nähe der kanarischen Inseln zu Nordafrika sehr anschaulich werden lassen. (Parque Natural de las Dunas de Corralejo) Der Sand besteht aber zu großen Teilen aus zerriebenen Meerestiergehäusen (Muscheln, Schneckenhäuser) und die Bewohner legen großen Wert darauf, über mehr eigenen als Saharasand zu verfügen. An manchen Stellen findet man auch Kalkformationen vom ehemaligen Meeresboden, die ebenso wie die schwarzen Vulkanreste stark erodieren und ihren Teil zum meist gesprenkelten Sand beitragen.

Die Insel erreicht zwischen der Nord- und Südwestspitze eine Länge von knapp 100 Kilometern und misst an der breitesten Stelle 31 Kilometer. Der Istmo de la Pared ist mit fünf Kilometer Breite die schmalste Stelle Fuerteventuras und gliedert die Insel in zwei Teile: den nördlichen Teil Maxorata, nach dem auch die ursprünglichen Inselbewohner Majoreros benannt sind, und die südliche Halbinsel Jandía. Die Inselfläche von knapp 1.700 Quadratkilometern ist, im Vergleich zu anderen Kanarischen Inseln, mit 54 Einwohnern pro km² nur sehr dünn besiedelt - Tendenz stark steigend sowohl bei Einwanderern als auch bei Touristen. Es gibt bereits Proteststimmen, die mit hochgerechneten Bettenzahlen künftiger Jahre eine Gegenbewegung einleiten wollen.

Klima

Klimagramm

Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm, was den Kanarischen Inseln den Beinamen „Inseln des ewigen Frühlings“ eingebracht hat. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara weitgehend fern (gelegentlich zeigt sich eine mit Calima bezeichnete Wetterlage). Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm. Die Wolken ziehen darüber hinweg, weil die Berge zu niedrig sind. Verstärkt durch die Sünden der Vergangenheit (Brennholzgewinnung, Haltung freilaufender Ziegen) wirkt sich dies in jüngster Zeit besonders auf die Landwirtschaft aus - der Tomatenanbau ist stark rückläufig, Olivenbäume sind erst im kommen, nur Aloe Vera wird noch reichlich angebaut. Man spricht von Halbwüste mit Tendenz zur Wüste. Die Palmen und anderen Gewächse, die man auf Postkarten sieht, werden fast ausschließlich künstlich aus den Abwässern der Hotels bewässert. Die teilweise sehr starken Regenfälle in den Wintermonaten fließen, begünstigt durch die fehlende Vegetation, größtenteils ungenutzt und ungebremst ins Meer ab. Die Erosion ist erschreckend hoch. Speicherbecken füllen sich immer wieder mit Material auf, müssen ausgebaggert oder neu angelegt werden. Ein besonderes Wetterphänomen ist Calima, ein heißer Ostwind aus der Sahara. Während einer Calima Wetterlage steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 °C und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 bis 200 Meter senkt, auch afrikanische Wanderheuschrecken sowie andere Insekten mit sich.


Geschichte

Steilküste bei Ajuy

Die Kanaren, auch Fuerteventura, wurden von Ureinwohnern, den Guanchen, bewohnt. Als Herkunft vermutet man nordafrikanische Berberstämme, welche ab etwa 3000 v. Chr. die Inseln besiedelten. Ab dem 30. Jahrhundert v. Chr. findet eine erste Besiedlung der Kanaren in mindestens zwei Wellen statt. Um das 11. Jahrhundert v. Chr. besuchen wahrscheinlich phönizische Seefahrer Fuerteventura und Lanzarote, eindeutig belegt ist dies jedoch nicht. Um 850 v. Chr. beschreibt der griechische Dichter Homer in der Odyssee die Kanaren als „Die Inseln der Glückseligen“. Quer über die Landenge der Insel, welche den nördlichen Teil vom Südlichen trennte, soll es bis zur Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert einen Steinwall gegeben haben. Er grenzte die zwei Königreiche der Insel in das nördliche Maxorata mit König Guize und das südliche Gandía (heute Jandía) mit König Ayoze ab. Beim Durchwandern der Landenge von Jandía kann man unterhalb des Windparkes von Costa Calma auf Reste einer dicken, etwa drei Meter hohen Mauer treffen. Ob es der echte Wall der Legende ist, ist fraglich.

1312 landete Lancelotto Malocello auf Lanzarote. Aufgrund seiner fantastischen Berichte brachen 1340 Spanier und Portugiesen mit Expeditionen in Richtung Kanaren auf. Die Inseln wurden von europäischen Goldsuchern, Händlern und Sklavenjägern heimgesucht.

Schwarzer Lavasand bei Ajuy

1402 startete der Normanne Jean de Béthencourt seine Expedition von Lanzarote aus, das er vorher unterworfen hatte. Im Januar 1405 ließ sich König Guize mit seinen Gefolgsleuten taufen. Einen Tag später folgte auch König Ayoze mit vielen seiner Einwohner. Die Könige verblieben auf der Insel und bekamen sogar Ländereien zurück. Betancuria wurde als Hauptstadt gegründet. 1412 legte Béthencourt den Lehnseid vor dem spanischen König ab. 1424 wurde Fuerteventura aus politischen Gründen Bistum. Der Bischof trat sein Amt aber nie vor Ort an. 1430 wurde die Ernennung zum Bistum für ungültig erklärt und Guillén de las Casas erwarb den Besitzanspruch auf die Insel. 1441 kam der Franziskanermönch Didakus auf die Insel und gründete das Kloster Fortaventure. Er gilt als Missionar der Guanchen. 1456 ging der Besitz des Guillén auf dessen Erben, Diego García de Herrera, über. Herrera und seine Nachfolger herrschten als Señores über die Insel und erschlossen sie systematisch. Wichtige Einnahmequelle des Herrera-Clans war die Sklavenjagd an der nordafrikanischen Küste.

Wanderweg auf dem höchsten Berg Fuerteventuras

1708 war die Gründung einer Militärherrschaft (die Coroneles, die Obersten) mit Sitz in La Oliva. 1740 landeten englische Korsaren bei Gran Tarajal und wollten die Insel unterwerfen, sie wurden jedoch in zwei Schlachten bei Tuineje besiegt. Während des 17. und 18. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen von Freibeutern. Daher wurden zum Schutz der Insel 1740 die beiden Festungstürme von El Cotillo und Caleta de Fustes errichtet.

1834 wurde Antigua neue Hauptstadt, 1835 wurde der Verwaltungssitz nach Puerto de Cabras (heute: Puerto del Rosario) verlegt. 1836 wurde die Feudalherrschaft der Señores abgeschafft. 1852 wurden die Kanarischen Inseln von Isabella II. zur Freihandelszone erklärt. Die Militärherrschaft über die Insel wurde 1859 aufgelöst und Puerto de Cabras wurde 1860 schließlich die neue und jetzige Hauptstadt der Insel.

1912 wurden den Kanaren die Selbstverwaltungsrechte (Cabildo Insular) zugestanden. Fuerteventura und Lanzarote wurden 1927 Teil der Provinz Las Palmas. 1966 kamen die ersten Urlauber auf die Insel. 1975 wurden etwa 4.500 spanische Fremdenlegionäre nach Puerto del Rosario verlegt. 1982 bekamen die Kanarischen Inseln einen eigenen Autonomiestatus. 1986 trat Spanien der EG bei, die Kanaren behalten ihren Sonderstatus. Der Fremdenverkehr wurde 1990 zur wichtigsten Einnahmequelle der Insel; die Bautätigkeiten erreichten ihren Höhepunkt. Die Fremdenlegion wurde 1996 wieder von Fuerteventura abgezogen.


Wirtschaft

Ziegenkäse in einer Käserei auf Fuerteventura

Zuchtanlage für Aloe Vera

Der Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus. Von sanftem, naturnahem Tourismus im Inselinneren bis hin zu lauten und stark frequentierten Hotelketten für Massentourismus im Küstenbereich findet man alles. Viele Sportarten werden angeboten - vor allem Wassersport: Segeln, Surfen, Schwimmen, Wasserski, Jetski, Tauchen und mit Einschränkungen auch Wandern und (Kamel-)Reiten sind beliebt. Beim Wandern unterschätzt man im heißen Ödland leicht die Entfernungen und den Bedarf an Trinkwasser. Leichter ist es die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden, am besten mit geführten Fahrradtouren. Fahrräder und Tourenvorschläge sind bequem vor Ort bei Verleihstationen zu bekommen. Bauern bieten regionale Produkte an und partizipieren damit geringfügig am Tourismus. Wenn sie aber nicht gerade im Besitz küstennaher Weideflächen sind, geht der Fortschritt am Großteil der alteingesessenen Bevölkerung vorbei oder schadet sogar den traditionellen Großfamilien durch Abwanderung der Jugend in die Touristenorte und das besonders bei Immobilien gestiegene Preisniveau. Vorteile sind in der verbesserten Infrastruktur zu sehen. Die Arbeitslosigkeit ist relativ niedrig, die meisten spanischen Servicekräfte kommen jedoch vom Festland und sprechen verschiedene Dialekte. Regionale Produkte sind vor allem Ziegenkäse und Meersalz, Kanarische Kartoffeln (Papas Arrugadas) und Kanarische Tomaten (rückläufig). In Tiscamanita (Gemeinde Tuineje) wird seit längerer Zeit die Heilpflanze Aloe Vera gezüchtet, angebaut und exportiert. Dieses einheimische Bioprodukt ist allerdings durch Markenpiraterie und Billigimporte bedroht.


Verkehr

Die Insel, die hauptsächlich vom Tourismus lebt, und daher eine starke Anbindung an den internationalen Verkehr braucht, besitzt einen internationalen Flughafen mit Verbindungen in viele europäische Länder.

Der Seehafen in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario ist der größte Umschlagsplatz der Insel. Unter anderen unterhielt die Reederei Naviera Armas seit Anfang 2008 eine direkte Fährverbindung zum marokkanischen Hafen Tarfaya, die allerdings für unbestimmte Zeit unterbrochen wurde, als die Autofähre Assalama am 30. April 2008 vor Tarfaya sank. Weitere Häfen gibt es in Morro Jable, Corralejo,Gran Tarajal und El Castillo. Von Corralejo aus verkehrt stündlich eine Fähre nach Playa Blanca auf Lanzarote. Morro Jable hat eine Fährverbindung mit Las Palmas auf Gran Canaria. Die Fähre setzt einmal am Tag über und braucht etwa dreieinhalb Stunden. Der Hafen von Gran Tarajal, wie auch der Hafen von Morro Jable sind immer noch im Ausbau (Stand: 2007). Von Las Palmas gibt es eine Verbindung nach Gran Tarajal.


Corralejo


Fuerte ist relativ nach von Äquator und wird sehr früh dunkel..... nach dem Autofassen ging es los, in der Stockdunkeln Nacht Richtung Corralejo


...... und die Surfer .... on the road .... !



Surfstation Flag Beach hat schon bessere Tage gesehen....... aus sogenanten Umweltschutzgründen mussten die Betreiber vor der Saison 2009 ohne vorwarnung ihre altbewährte Hütte räumen.... so blieb nichts andres übrig, als den ganzen "Gerümpel" auf dem Strand aufzustellen....



........... der Strand war einfach genial, super sauberes Wasser, wie zuvor noch nie gesehen.... ca. 28° Grad Luft und 24° Grad Wassertempheratur... was will mann mehr :-)




...... trotz, dass der Strand nur ca. 500 Meter von Riu Palace entfernt ist.... fast keine Leute am Strand... diese vertöhren sich wohl alle in der Hotelanlage ;-)



ab und zu es es leicht windig auf der Fuerte..... es gibt x- solche kleine Steinbauten für diejenigen, die genug vom Wind haben.....





............ ohne Kommentar



Nico, hungrig wartend auf das Essen....



...... unser Privater Bereich, 20 Meter vom Zimmer entfernt...

Insel Lobos
Gegenüber der Insel Lobos am nördlichen Ende der Insel Fuerteventura gelegen, war Corralejo im 17. Jahrhundert ein Piraten- und Schmugglerhafen. Steuern und Zölle für Import von Nahrungsmitteln (Ziegen, Getreide, Käse) wurden durch Schmuggel umgangen. Die Inselregierung war damals in La Oliva, fern genug, um gegen diese Geschäfte machtlos zu sein.
Ab den 50er Jahren gab es Landverkäufe an ausländische Tourismusunternehmen (Belgier, Niederländer und Deutsche), Appartmentanlagen und Hotels entstanden.
Mitte der 70er Jahre entstanden, noch vor Einrichtung des Naturparks im Jahre 1982, südlich von Corralejo zwei große Beton-Hotel-Burgen ("Riu Tres Islas" und "Riu Oliva Beach") am Anfang des über acht Kilometer langen und bis zu vier Kilometer breiten wunderschönen Dünengebietes "Parque Natural de las Dunas de Corralejo" mit einem herrlichen Strand aus feinstem gelben Sand (El Jable). Nach der Umwidmung zum Naturpark durften dann keine weiteren Hotelkomplexe mehr aufschliessend zur Stadtbebauung hin errichtet werden, so blieb es bei den beiden nah zusammenstehenden Hotels, die etwa zwei Kilometer entfernt vom Stadtrand stehen.


Dünen südlich von Corralejo
Heute ist Corralejo, besonders begünstigt durch die regelmäßige Fährverbindung (Fred Olsen) nach dem nur etwas mehr als 10 km entfernten Playa Blanca auf der Nachbarinsel Lanzarote (Tagestouren), ein gut besuchter Ferienort. In diesem Ort konzentriert sich zunehmend die Tourismusindustrie des nördlichen Teils der Insel.

.... im Hintergrund die Insel Lobos......



Beim zweiten Tag gings mit dem Surfbrett zur Insel Lobos...... war ein Traum... und dass Wasser, soooo blau, wie ich es zuvor noch nie geshen habe...

.... Tag drei, bewaffnet mit Fotoapparat ging es nochmals auf die Insel Lobos.... nur war leider kein Sonnenschein und war nix mit Fotos..... hatte sehr guten Wind vor der Insel, ohne Wellen, perfektes Flachwasser....... und dann machte ich mich auf den Rückweg....

..... untertessen frischte der Wind auf und die Strömung wurde extrem.... hatte nicht mal in Bali etwas derartig extremes erlebt.... und statt wie normal an höhe zu verlieren, trieb mich die Strömung bei der Rückfahrt viel zu hoch...... und auf einem dieses RAUSCHEN!!! ....
und es war fast zu spät.... dieses Monster, eine ca. 4 Meter hohe Rifwelle im Meer saugte mich richtig gehend an.... mit äusserter Mühe, leicht nervös und mit ca. 20 Stürtze konnte ich mich befreien und musste wieder Richtung Logos segeln.... nach ca 1 h Kampf, kam ich erschöpft an meinem Ausgangpunkt an......
...... und so wurde nichts aus den Fotos ...... denn freiwilig wollte ich nicht nochmals eine solche Aktion starten ;-)





die 180% motivierten Surfer konnten keine Gelegenheit auslassen und padelten sogar im Pool mit dem BABY




"Schweizer Berge"



...... im Hafenbecken fand ich dann meinen lieblings Spot..... fasst Flachwasser... ist eigentlich schon unglaublich, diese Strömung im Herbst..... trotz Hafenmauer, gab es trotzdem Wellen, die sogar genügend gross waren für die Surf Anfänger um abzureiten....



Fredi.... FRED.OLSEN Expresss......
Schnelle Autofähren: Bonanza & Benchijigua Express

Die Fähre Benchijigua Express ist laut Lineas Fred Olsen die größte Schnellfähre der Welt.

Die komfortable Fähre Benchijigua Express wurde 2005 erbaut, ist gut 125 Meter lang und bietet 1291 Passagieren sowie 341 Autos Platz.
Die Fähre Bonanza Express ist seit 1999 in Betrieb, etwa 95 Meter lang und für 717 Fahrgästen sowie 227 Autos ausgelegt.......
.... hat irgend so ein "JET-Antrieb", keine Wellen, fast kein Lärm und schnell und wendig wie die Sau ;-)





.... in der Bucht...... bei Fuerte Flachwasser.... flächer war das Meer niergends....



Die Rauhe Seite der Insel
auf der Rückseite der Insel war das Meer sehr rau..... und die Windsurfer und Surfer tobten sich aus ....



... solche Szenen mit Windsurfer gibt es sonst nur auf Videos..... schaute denn Jungs sicher fast eine Stunde zu.... und diese Verrückten machten nicht mal eine Verschnaufpause...




.......... und bis zum bitteren Ende ;-)



Leuchttürme wirken einfach magisch auf mich........und von denen gibt es ein paar auf der Insel ;-)




wie von Gotteshand geschaffen..... auf der ganzen Insel gibt es extrem viel von den Steinkunstwerken......


gemütliches Nachtessen mit Olivia, einer sehr guten Windsurferin aus Zürich....




Auf der Enteckungsreise fanden wir einige solcher, Menschenleere Strände vor........... wenn nur dieser ständige Wind nicht wehen würde.......... wir waren hier ein bisschen unterhalb vom Egli Pro Center.... und der Wind war fast doppelt so stark wie bei uns...... oben auf der Insel



klar wie Trinkwasser, leicht gesalzen


...... gääähhhnnn....



Surfbrett musste natürlich mit auf die Enteckungstour.......



dies ist wohl einer meist besuchtestens Strände.... eigentlich war es der einzige Ort mit Hotelbunckern.... ALL Inclusive


... keine Ahnung was das für komische Hütten sind.... Fischer? Forscher, sah aus wie unbewohnt???




oder ein übrigbleibsel vom Film "MAD-MAX"...???



..... sehr fruchbare Erde....



...........leichte Brise ;-)



.... Wellen war in natura Grösser als sie auf dem Bild aussieht... und vor allem der wunderschöne Klang, von der Wucht!!!!



.......... und mit leichter Gicht.........



........ Alien...................



......... voll befahrene Higwigh..... am untersten Zipfel der Insel........




............... Wind, Sonne und fast kein Regen.............. ausser Touristen und Ziegen gibt es keine tierische Bewohnern....... oder fast keine ;-)




...... super geiler Flizer... dieser C3 war einfach genial........ und mit der Ei-Form resistend gegen jedes Lüftchen.....




..... Reserve- Jxxus...............



...... und noch ein Leuchtturm.....



geile Stimmung......


................ Rückspiegeln hat auch seinen Reiz......




...... kurz vor dem Weltuntergang.....





............... und ganz im Hintergrund ist der Leuchtturm ersichtlich..........


.......... und noch ein Turm..... beim Wellenreitspot....




..... mit Wellenreitern........ im Wasser.......



.......... fast zu schön, um wahr zu sein....



...................













......."du Gsicht"..........





............. super Strasse..... kein Problem für den C3..........



..... und schnell wie der Blitz.................




....... ein Biber in der Hotelanlage............




Hotel war voll "legere".....



das schöne geht immer viel zu schnell vorbei..... zumindest gab es beim Abflug als Belohnung noch einen Sonnenuntergang.....




........... und wieder zurück in Madrid.....by Nigth




....die Dimensionen sind einfach sooooo gigantisch.....


......ein Stadtbekanter Künstler von Madrid....





















.... Einheimische, auf dem Weg zur Arbeit.........







...... wir waren doch nicht in Rom..... ;-)




















Spanische Tulpen....



Park ist riesig....








...... und kurz vor dem Abflug.... noch einen Teller feinen Schinken, zur Stärkung und Abschied, von einer fantastischen Zeit....




........... Umgebung von Madrid ist sehr karg und ist eigentlich unglaublich, dass so eine tolle Stadt hier, in den Hügeln entstanden ist....


....."adios"



..... und musste noch ein cooler Hut her... für den geplanten nächsten Tripp....

Keine Kommentare: